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Gewässerunterhaltung

Oberirdische Gewässer sind so zu bewirtschaften, dass ein guter ökologischer und chemischer Zustand erhalten oder erreicht wird. Die Anforderungen aus Bewirtschaftungsplänen und Maßnahmenprogrammen nach der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie sind zu berücksichtigen.

Wozu Gewässerausbau und was ist dabei zu beachten?

Gewässerausbau ist die Herstellung, Beseitigung oder wesentliche Umgestaltung eines Gewässers oder seiner Ufer. Beispiele sind Gewässerverlegungen, Renaturierungen, das Offenlegen verrohrter Bachabschnitte oder die Anlage von Feuchtbiotopen - ebenso Deich- und Dammbauten.

Gewässer sind dabei so auszubauen, dass natürliche Rückhalteflächen erhalten bleiben, das natürliche Abflussverhalten nicht wesentlich verändert wird und naturraumtypische Lebensgemeinschaften bewahrt werden. Für den Ausbau bedarf es einer Planfeststellung, die den Anforderungen des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) entspricht. Für einen nicht UVP-pflichtigen Gewässerausbau kann an Stelle des Planfeststellungsbeschlusses eine Plangenehmigung erteilt werden.

Was ist Gewässerunterhaltung?

Die Unterhaltung oberirdischer Gewässer umfasst ihre Pflege und Entwicklung - besonders durch die

  • Erhaltung des Gewässerbettes - auch zur Sicherung eines ordnungsgemäßen Wasserabflusses
  • Erhaltung der Ufer - insbesondere durch standortgerechte Ufervegetation - und Freihaltung der Ufer für den Wasserabfluss
  • Erhaltung und Förderung der ökologischen Funktionsfähigkeit besonders als Lebensraum von wild lebenden Tieren und Pflanzen
  • Erhaltung eines Gewässerzustands, der hinsichtlich der Abführung oder Rückhaltung von Wasser, Geschiebe, Schwebstoffen und Eis den wasserwirtschaftlichen Bedürfnissen entspricht.

Kontakt

Sachgebiet 4.4.2: Kultur- und Wasserbau
Wasserstraße 14,
33378 Rheda-Wiedenbrück
E-Mail: abt44@gt-net.de

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