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Gefahrguttransport

Die Beförderung von besonders gefährlichen Gütern ist ab einer festgesetzten Menge nur auf bestimmten Straßen im Kreis Gütersloh möglich.

Einige besonders gefährliche Stoffe (z.B. Benzin, Super-Benzin, Propangas) können im Kreis Gütersloh auf Straßen, die in der Fahrwegbestimmung festgelegt sind, ohne gesonderten Antrag befördert werden. Eine CD-ROM mit den Fahrwegbestimmungen der Kreise und kreisfreien Städte (auch Kreis Gütersloh) des Landes Nordrhein-Westfalen (einschl. Gefahrgutkarte) kann beim Landesbetrieb Straßenbau gegen eine Gebühr erworben werden.

Für alle anderen besonders gefährlichen Stoffe ist jeweils ein Antrag für eine Einzelgenehmigung zu dem Fahrweg bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde zu stellen. Mit dem Antrag ist eine Bescheinigung "Bahn" oder Bescheinigung "Schiff" beizubringen, dass der besonders gefährliche Stoff nicht mit einem anderen Beförderungsmittel (wie Bahn oder Schiff) befördert werden kann und die Entfernung nicht deutlich größer als auf der Straße wäre.

Besonderer Service: Sofern nicht klar ist, zu welcher Gefahrgutklasse ein Stoff gehört und ob oder wie er befördert werden kann, kann beispielsweise die Bundesanstalt für Materialprüfung Auskunft geben.

Ein persönlicher Besuch für die Antragstellung bei der Straßenverkehrsbehörde ist nicht erforderlich.

Der Antrag kann per Post oder E-mail oder Fax gestellt werden.

Rechtsgrundlagen: Gefahrgutbeförderungsgesetz;Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt

Unterlagen

  1. Antrag
  2. Bescheinigung von der Schifffahrtsdirektion
  3. Bescheinigung von der Bahn

Gebühren

25 € bis 75 €

Zuzüglich 15 € je Viertelstunde Bearbeitungszeit

Ggf. Kosten für CD "Fahrwegbestimmung" (20 €)

Zahlungsart: Überweisung

Weiterführende Informationen

Gefahrgutstrecken in NRW