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Wohnen (ambulant und stationär) für behinderte Menschen

Menschen, die körperlich, seelisch (psychisch) und/oder geistig behindert sind, können auf viele Hindernisse stoßen, wenn sie ihr alltägliches Leben organisieren. Alle denkbaren Probleme rund um den zentralen Bereich des "Wohnens" müssen erkannt, geprüft, organisiert und auch finanziert werden. Wenn erwachsene Menschen aufgrund ihrer Behinderung nicht mehr in der Lage sind, ein selbstständiges Leben in der eigenen Wohnung zu führen und hierfür auch keine ausreichende Unterstützung von Angehörigen oder sonstigen Stellen erhalten, haben sie die Möglichkeit, "Eingliederungshilfe für behinderte Menschen" zu beantragen.

Der Bereich der wohnungsbezogenen Eingliederungshilfen gliedert sich auf in stationäre Hilfen in Einrichtungen für behinderte Menschen und ambulante wohnungsbezogene Hilfen.

Das "Ambulant Betreute Wohnen" bezeichnet Wohnformen, in denen behinderte Erwachsene durch einen professionellen Dienst mit dem Ziel betreut werden, ein selbstständiges Wohnen im eigenen Wohnraum oder in einer Wohngruppe zu erreichen und zu sichern. Fachleute, wie z.B. Sozialarbeiter oder Heilpädagogen, besuchen die betroffenen Menschen je nach Bedarf mehrmals pro Woche und helfen ihnen, den Alltag zu meistern.

Das "Stationäre Wohnen" hingegen richtet sich an Personen, die aufgrund ihrer Behinderung auch mit professioneller Unterstützung nicht mehr in der Lage sind, im eigenen Wohnraum oder in einer Wohngruppe zurecht zu kommen. Auch hier kümmern sich Fachleute um die täglichen Bedürfnisse der behinderten Menschen. Im Gegensatz zum Betreuten Wohnen findet hierbei eine „Rund um die Uhr-Betreuung“ in einer spezialisierten Einrichtung statt.

Die Hilfen sind einkommens- und vermögensabhängig.

Alle Eingliederungshilfen im Bereich des selbstständigen Wohnens für behinderte Menschen bis zum 65. Lebensjahr fallen seit dem Jahr 2003 befristet bis zum 30.06.2013 in die Zuständigkeit des überörtlichen Sozialhilfeträgers, des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.

Für Personen ab 65 Jahre wird in der Regel die Zuständigkeit des Kreises Gütersloh vorliegen. Bei Neubeantragungen wird in jedem Fall eine persönliche Kontaktaufnahme im Lebensumfeld des Antragstellers stattfinden, um die individuell notwendigen Hilfen zu installieren.

Zuständige Mitarbeiter/innen

Name Zuständigkeit      
Julia Lohoff: Sachbearbeitung      
Claudia Tanski:            Fallmanagement Wohnungsbezogene Eingliederungshilfen      

Unterlagen

  1. Schriftliche Begründung zur beantragten Hilfe
  2. Antragsformular mit Anlagen
  3. Kopien von Einkommens- und Vermögensunterlagen
  4. Kopien von ärztlichen Attesten, aktuelles Gutachten zur Pflegebedürftigkeit
  5. Mietbescheinigung, bei Haus- und Wohnungseigentum Rentabilitätsberechnung

Kontakt

Sachgebiet 3.3.3: Teilhabeleistungen
Wasserstraße 14,
33378 Rheda-Wiedenbrück
E-Mail: abt33@gt-net.de

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